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Architektur Projekte - Timeline Archive

Eine Auswahl unserer Projekte. Scroll hinunter um mehr zur erfahren...



Wechsle zu Design Projekte

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Klosterinsel Rheinau

Ab dem Jahr 2008 wurde das frühere Kloster Rheinau zu einem Haus der Musik mit Unterkunftsräumen umgebaut. Das Studio swissmade wurde dabei mit der Entwicklung verschiedener Elemente des Innenausbaus wie Reception sowie Ausstattung und Ausbau der 63 Schlafzimmer beauftragt. mehr


Besuche musikinsel.ch
monastry
Ausgehend von der Suche nach einem unterstützenden Charakter für die sehr kleinen Raumzellen des Klosters, entwickelten wir für die Zimmer Möbel, welche durch ihre Flexibilität eine Grosszügigkeit der Räumen entwickeln würden. So wurde beispielsweise das Bettmöbel gleichzeitig zum sicheren Aufbewahrungsort der persönlichen Instrumente ausgebaut oder das Kopfstück des Betts kann durch die Drehung um 90° Grad nach rechts oder links alternativ als Seperateur zwischen zwei Betten oder Kopfteil genutzt werden.

Die Einfachheit der klösterlichen Kammern ergänzten wir mit klaren Akzente in hellen Farben, welche eine Frische evozieren und dennoch mit den Eichemöbeln eine warme und einladende Atmosphäre ausstrahlen. Die Ankunftshalle mit Rezeption wurde mit einem fliessenden und offenen Grundrisslayout umgesetzt, welche die Besucher sofort in das Zentrum holt und ihnen ein Gefühl der Familiarität, der Ankunft und des Aufenthalts vermittelt. Neben funktional geprägten Themen wie der Administration, Distribution und zusätzlichen Einstellkammern für die Instrumente die Ankunftshalle gezeichnet von eine Lounge mit Bibliothek und Gruppenarbeitsplätzen.

Die mehrheitlich einfach gewählte Materialisierung bringt das Material ansich an die Oberfläche und soll dadurch in einen Dialog mit der Originalsubstanz treten. Dabei stand für uns weder die klare Absetzung noch das Ineinanderfliessen von Alt und neu im Vordergrund, sondern viel mehr ein kompositorischer Umgang.

deliveryLAB, Villigen

Publiziert in Holzbulletin mehr


Besuche parkinnovaare.ch
innovationpark innovationpark
Text is in progress. Site is under construction.

Kindergarten

Die bewusste Setzung des Gebäudes unterhalb der Wildensteinstrasse entsteht aus zwei Grundintentionen: Die präzise Einpassung des neuen Kindergartens, auf den bereits durch Pavillon und Parkplatz bebauten Flächen auf dem talseitigen „Restgrundstück“, stärkt das Ensemble der Schule als Gesamtanlage und schafft eine der Topographie und der Aufgabe gerechte Eingangssituation. mehr
nursery nursery
Andererseits werden die qualitativen und vielfältigen Frei- und Grünräume der bestehenden Schulanlage im Bestand belassen und schaffen damit die Reserven für Schulerweiterungen der nächsten Generationen. Durch die Verlegung des Parkplatzes wird die Verkehrsbelastung des Lehrbetriebes und die Durchfahrtsintensität zwischen Kindergarten und Schule auf ein Minimum reduziert. Die Setzung der neuen Hecke und das Heranziehen der Hecke bis an die Strasse werden als Teil der bestehenden markanten und raumbildenden Bepflanzung gelesen. Durch die dadurch entstehende Verengung bildet sich eine Torsituation, die die Aussenraumabfolge differenziert und den Eintritt zum Schulensemble akzentuiert. Durch den neu geschaffenen Platz zwischen Schulgebäuden und Kindergarten wird eine gemeinsame Eingangssituation die Identifikation und Integration der Gesamtanlage stärken. Der Baukörper nimmt die Topographie der bereits vorhandenen Terrassierung auf und nutzt die vorhandene Tektonik (Schichtung) zur Differenzierung der Funktionen und der Stärkung der räumlichen Qualitäten des Ortes. Im architektonischen Ausdruck des Kindergartens spiegelt sich das Thema der Differenzierung und des Verbindens wieder. Mit einer eigenständigen Sprache und der Umsetzung des Baus in Sichtbeton (Weisszement) wird der Bestand „weitergebaut“ und zum Ensemble verdichtet. Der volumetrischen Präzision steht eine Zurückhaltung der formalen Elemente gegenüber, um dadurch die Ausdruckskraft der primären räumlichen Elemente zu stärken. Durch die Anhebung und Auskragung der Bibliothek und die darunterliegende Erweiterung des Platzraumes auf Strassenniveau bis zur Hangkante hin, wird sowohl die Eingangssituation wie die Wahrnehmung der Hanglage verstärkt.

FUNKTIONALITÄT / QUALITÄT Die Terrassierung wird im Innen- wie im Aussenraum für die funktionale Differenzierung genutzt. Es entstehen drei Welten auf drei unterschiedlichen Ebenen. Die Bibliothek, die sich bewusst abhebt, und in den räumlichen Dialog mit der Schule tritt soll einen Ort der Konzentration und in sich einen Raum der Introvertiertheit und des Denkens schaffen. Die Öffnung zum See hin und die im Fenster integrierten Lernplätze verweisen auf die Ferne und orientieren sich am weiten Horizont. Von aussen betrachtet wird die Bibliothek Teil des Horizontes und erhält somit auch die für die Schule gewünschte Präsenz. Der Mittagstisch liegt auf der Platzebene, er wirkt als Bindeglied zwischen Schule und Kindergarten, Lernen und Pause. Der Charakter des Mittagstisches ist zusammen mit dem überdachten Teil des Platzes, der als Eingangssituation und Aussenraum genutzt wird, ein öffentlicher sozialer, der die Integration stärkt. Die Kindergarten ist stark mit der Erde verbunden und atmosphärisch zu den anderen Räumen differenziert. Durch die schützende Mauer im Rücken, mit dem Vordach und der durchlaufendem Bank, wird Intimität und Sicherheit geschaffen. Die Mauer bildet gleichzeitig den Lärmschutz von der Strasse her und im Sommer den Lärmschutz zur Primarschule vom Aussenraum der Kindergärtner her. Der Kindergartenraum mit seinen präzisen Öffnungen über Eck und dem kontinuierlichen Übergang zum Aussenraum gibt für die Kinder eine starke Orientierung zur Natur hin. Die Hecke und die bestehende Höhendifferenz grenzen den, in sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder differenzierten Spielraum sicher vom Parkplatz ab. Alle funktionalen Einheiten; Bibliothek, Kindergarten, Mittagstisch, Gruppenraum und Lehrerzimmer werden separat erschlossen, können aber vielfältig zueinander geschaltet und genutzt werden. Geräte- und Materialraum sind direkt vom Kindergarten, sowohl innen wie auch aussen, sowie vom Gang des Gruppenraumes erschlossen. Das Lehrpersonal erhält einen separaten Eingang an der Ostseite des Kindergartens. Die Frei- und Grünflächen werden differenziert behandelt und mit Ausnahme der Bibliothek hat jede Funktion ihren eigenen unverwechselbaren und unabhängig nutzbaren Aussenraum.

WIRTSCHAFTLICHKEIT / NACHHALTIGKEIT Das Projekt strebt die Balance zwischen der wirtschaftlichen, der sozialgesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Nachhaltigkeit an und verzichtet dabei bewusst auf die kostengünstigste Lösung. Unter Betrachtung des sozialen und kulturellen Mehrwertes, der durch die Vielfältigkeit und Differenziertheit der Aussen- und Innenräume, sowie durch die Qualität des Atmosphärischen erzeugt wird, entsteht durch die Lebens- und Lehrqualität und die Schaffung von Räumen, die die Integration unterstützen eine angemessene Gesamtwirtschaftlichkeit. Der Fussabdruck wird trotz erhöhter Fassadenabwicklung durch das Bebauen bereits bebauter Flächen und den wenigen, präzisen Öffnungen gering gehalten. Die sparsam eingesetzten Materialien sind ressourcen- schonend. Minergie-Eco-Standard wird mit dem Bau erreicht. Die passiven Solargewinne, die Bauteilaktivierung, wie auch die Speicherfähigkeit der Betonhülle reduzieren den Wärmebedarf zusätzlich und generieren ein ausgeglichenes Klima. Die ortsbaulich präzise Setzung, die räumliche Dichtheit und die funktionale Vernetzung ergänzen nutzungsgerecht die Schule und bilden mit dem Bestand ein identitätsstiftendes und nachhaltiges Ensemble.

St. Moritz Polo Shop

Horse Garage - Der Flagshipstore in St. Moritz wurde für den offiziellen Ausstatter des St. Moritz Polo Weltcups entwickelt. Der Künstler Peter Leisinger war verantwortlich für die Lebensgrossen, aus Holz geschnitzten Polo-Pferde.